Heimflug

Vom unverhofften Luxus


Nach den letzten Tagen in SBusiness-Traumapa, Hanoi und Bangkok ging es nun wieder nach Hause. Tatsächlich war mir ja ein Flug noch nirgends eine eigene Seite wert, aber der Rückflug von Vietnam ist diesmal durchaus erwähnenswert. Also genauer gesagt war es der Flug von Bangkok nach Dubai. Ich hatte ja anfangs erwähnt, dass ich beim Hinflug zwischen München und Dubai einen kaputten Sitz hatte und das ziemlich unbequem war. Ich hatte damals am Flughafen Dubai ein Beschwerdeformular ausgefüllt und außerdem haben wir es beim Einchecken in Bangkok nochmal fallen lassen und darum gebeten, uns „nice seats“ zu geben. Da haben sie nicht weiter reagiert und wir saßen dann ganz normal zwischen den anderen Passagieren, als auf einmal unsere Namen aufgerufen wurden und wir gebeten wurden, doch schonmal ins Flugzeug zu gehen. Und dann hatte uns Emirates netterweise in die Business Class upgegraded und das auch noch im A 380.

 

Das war ein wahrhaft tolles Flugerlebnis. Nachdem der A380 ja zwei Ebenen hat, ist das obere Stockwerk komplett nur Business Class. Und da wird man dann mit Champagner begrüßt und hat unglaublich viel Platz und einen riesigen BildschirRichtiges Besteckm. Man kann den Sitz komplett flach stellen und hat dann eine tolle LiegefläcWeinauswahlhe, um zu schlafen. Und das Essen kommt auf richtigen Tellern und mit kleinen Salz- und Pfefferstreuern und man bekommt richtiges Besteck. Es gibt auch eine Bar im oberen Bereich (Turbulenzen scheinen hier eh nicht vorzukommen, wir wurden kein einziges Mal aufgefordert, uns anzuschnallen) und die Stewardessen kümmern sich sehr liebreizend um jeden einzelnen Gast. Hach ja, ein unvergesslicher Flug (der sich sobald auch sicher nicht wiederholen wird, denn Geld würde ich für einen solchen Schnickschnack wohl nicht ausgeben).

 

Der Fall war dann leider tief, denn wir hatten einige Stunden Aufenthalt in Dubai, wo wir gegen künstlich herbeigekühlte Minusgrade (mein Schlafsack und eine aus dem Flugzeug geklaute Decke konnten nicht helfen) und einen zwei Stunden anhaltenden Feueralarm (abwechselnd wurde verkündet, alle sollten nun umgehend das Flughafengebäude verlassen und dann wieder, dass das nur ein Fehlalarm sei) kämpfen mussten. Aber auch das hatten wir irgendwann geschafft. In Vietnam hätte ich durchaus noch länger bleiben können.

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