Kratie und die Grenze nach Laos

Vom verschlafenen Mekongstädtchen Kratie und der entspanntesten Grenzüberquerung aller Zeiten


Der Mekong bei KratieNach insgesamt so 9 Stunden Fahrt waren wir immerhin von Angkor bis nach Kratie gekommen. Und das war ein sehr nettes, verschlafenes Städtchen und wir saßen den ganzen Abend am Mekong und haben den Kindern beim Baden im Dreckwasser zugekuckt. Also wirklich dreckig ist das Wasser nicht, nur schlammfarben und deswegen nicht so richtig einladend.

 

Die Grenzüberquerung am nächsten Tag war dann eine der lustigsten, die ich je mitgemacht habe. Wir hatten das als Gesamtpaket gebucht, von Kratie über die Grenze nach Laos und da dann auf die 4000 Inseln. Von Kratie aus hat uns also jemand mit dem Minibus zur Grenze gebracht, uns und ein australisches Ehepaar, und auf der Fahrt sind dann noch 2 äußerst nervige Deutsche eingestiegen (Ich glaub, ich hab noch zuvor auf einer Reise so viele unmögliche Deutsche getroffen. Sonst waren die eigentlich mEntspanntes Warten an der Grenze nach Laoseistens ganz nett.). An der Grenze selbst war es sehr ruhig und gechillt, wird wohl nicht besonders oft frequentiert, der Übergang. Also zumindest in der einen Stunde, in der wir da waren, ist sonst niemand drüber. Ich hatte mir ja schon ein bisschen Sorgen gemacht, nachdem der Franzose aus Phnom Penh, der ja immerhin in Kambodscha gelebt hat, uns gefragt hatte, ob wir uns sicher wären, dass es da wirklich eine Grenze gibt. Aber ja, es gab eine und die Grenzbeamten waren nett und es hat alles gut geklappt. Ein bisschen Stress haben die blöden Deutschen gemacht, weil die wollten irgendwie am selben Tag noch weiter nach Vientiane (ca. 700 km weit weg) und das ging dann nicht mehr, nur deswegen waren wir da auch überhaupt eine Stunde lang an der Grenze, aber sonst alles sehr entspannt. Wir saßen auf dem Grenzbalken rum, der Australier hat Boccia gespielt (damit vertreiben sich wohl sonst die gelangweilten Grenzbeamten die Zeit) und der blöde Deutsche durch die Gegend gekeift.

 

Und schließlich hat uns dann auch tatsächlich auf der laotischen Seite jemand abgeholt und zu dem Städtchen gebracht, von dem aus die Boote auf die 4000 Inseln gingen.

0 Gedanken zu „Kratie und die Grenze nach Laos“

    1. Hallo Chris,

      ich würde dir da gerne genauere Auskunft geben, aber ich erinnere mich leider nicht mehr. Weder an die genauer Orga, noch an den Preis. Ist ja schon über 5 Jahre her. Ich erinnere mich nur, dass das organisatorisch alles ziemlich easy ging und teuer war es auch nicht. Ist halt ein 2-Tages-Trip. Es gibt doch überall Transportanbieter, die einen für ein paar Dollar von A noch B bringen und örtliche Reisebüros, die das vermitteln. Wir haben in Siem Reap einen Bus bzw. Kleintransporter nach Kratie gebucht. Das ging damals nur wieder über Phnom Penh, weil die Straße im Norden nicht ausgebaut war. Vielleicht hat sich das inzwischen auch geändert. Möglicherweise haben wir auch erstmal einen Bus nach Phnom Penh genommen und da dem Fahrer gesagt, dass wir weiter nach Kratie wollen und er hat uns dann an der entsprechende Stelle rausgelassen. In Kratie haben wir dann am Abend auch bei einem der lokalen Reisebüros die Weiterfahrt zu den 4000 Inseln gebucht. Die hatten das auch auf Schildern beworben. Dafür wurden wir, wie eben oben beschrieben, von kamdodschanischer Seite zur Grenze gebracht und da dann von einer laotischen Company abgeholt und weitergebracht. Sorry, dass ich dir nicht mehr helfen kann, aber vielleicht bist du inzwischen auch längst angekommen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Do you want to see the world?