4000 Inseln

Vom perfekten Entspannungszustand mitten im Mekong


Unsere Traumbungalows auf Don KhonHach, da waren wir nun also mal wieder im Paradies. Nach der Grenzüberquerung auf den 4000 Inseln und endlich in Laos. Die 4000 Inseln sind Inseln im Mekong und 4000 ist wohl ein bisschen Entspannung auf Don Khonübertrieben, zumal beim momentanen Hochwasser, aber der Mekong ist an der Stelle über 10 km breit und da gibt es eben einige Inseln. Die Insel- und Guesthouse-Suche gestaltete sich dann noch ein bisschen komplizierter, aber am zweiten Tag hatten wir dann unsere Wunsch- und Traumbungalows auf Don Khon gefunden. Direkt am Mekong, mit Balkon über dem Mekong und mit Hängematten. Und da lagen wir dann in den Hängematten und ich glaube, ich war noch nie so entspannt. Das wird mein ewiges Meditationsbild im Kopf werden, einfach daliegen und dem Mekong beim Fließen zuschauen.

 

Reisfelder auf Don KhonUnd auch das Wetter hat es diesmal gut mit uns gemeint, es hat nur nachts ab und zu geregnet, tagsüber war strahlender Sonnenschein und es war sehr heiß. Da Wasserfälle im Mekongwaren wir dann also wandern über die Inseln und durch die Reisfelder. Es ist alles sehr ländlich hier, es gibt auch keine Autos, nur ein paar Mopeds. Und alles sehr langsam und sehr ruhig. Wir waren Wasserfälle anschauen und Flussdelfine (auch wenn die mäßig spannend waren und immer viel zu schnell wieder weg). Ich wollte ja auch baden im Mekong, aber die anderen, die Luschen… nein, stimmt nicht, mir war das Wasser auch zu braun und zu wenig einladend, auch wenn man wohl bedenkenlos hätte schwimmen gehen koennen. Das Essen war super (es gab wieder Thai-Rot Curry) und auch sonst alles sehr sehr schön und entspannt.

 

Heute sind wir dann schweren Herzens weitergefahren und wollten uns auf den Weg nach Vientiane machen. Wollten, jaja. Schon gestern abend dämmerte uns, dass das vielleicht alles nicht so einfach Mekongwerden würde, als uns der Besitzer von unseren Bungalows keine Tickets für den Bus von Pakxe nach Vientiane verkaufen wollte, Don Khonwegen der „Flut“, wie er meinte. Wir hatten natürlich keine Ahnung von einer Flut, aber als er dann noch angemerkt hat, es wäre vielleicht besser, wenn wir unsere Sachen mal zusammen packen würden, nur für den Fall, dass das Wasser käme, wurde uns dann ein bisschen klarer, dass das vielleicht eine etwas größere Sache sein könnte. Haben wir dann also mal gemacht, unsere Sachen gepackt. Und ich habe mehrmals nachts den Fuß aus dem Bett gestreckt, um zu testen, ob das Wasser da ist. Es kam aber zum Glück keine Flut nach Don Khon und wir sind heute morgen wiederum bei Sonnenschein abgefahren, erstmal Richtung Norden nach Pakxe.

0 Gedanken zu „4000 Inseln“

  1. hey, kannst du mir vielleicht sagen wie das guesthouse mit den bungalows auf don khon geheißen hat und so? mein freund und ich reisen in zwei wochen ebenfalls hin und eure fotos entsprechen ganz unseren vorstellungen :))

    lg steffi und jakob

  2. Oh entschuldige, ich hab den Kommentar nicht gesehen und nun ist es wahrscheinlich schon zu spät. Leider kann ich auch nicht mehr sagen, wie das Guesthouse hieß, weil das aus dem Reiseführer nicht ersichtlich ist. Wie man auch auf den Fotos sieht, war das Guesthouse gleich rechts neben der Brücke (gesehen von der Brücke aus, mit Don Det im Rücken). Wir hatten nicht reserviert, sondern haben einfach vor Ort gefragt und fanden das Guesthouse sehr schön und auch bezahlbar. Tut mir leid, dass ich nicht mehr mehr weiß.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Do you want to see the world?