Nairobi

Vom ersten Kontakt mit Afrika


Da sind wir also tatsächlich angekommen im fernen Afrika. Der Flug war in Ordnung, KLM ist halt leider nicht Emirates und deswegen gab es auch keine tollen Essenskarten mit GoldrNairobi Backpackersand wie auf dem Flug nach Australien im letzten Jahr, aber auf sowas kann man notfalls ja dann doch verzichten. Wir saßen irgendwie in einer Reihe, die regelmäßig bei der Essensausgabe vergessen wurde, aber irgendwann haben wir dann doch immer was gekriegt. Und das mit dem Visum ging dann auch erstaunlich problemlos. In der Schlange fühlten wir uns zwar leicht gestresst, weil wir mit den zahlreichen Formularen, in die man jedesmal wieder seine Passnummer und zig andere Daten eintragen musste, irgendwie überfordert waren, aber die haben sich das dann gar nicht richtig angeschaut, sondern gleich brav ihren Stempel reingeklatscht. Und billiger als von Deutschland aus war es auch. Nachdem wir dann irgendwann auch unsere Rucksäcke hatten, hat uns gleich jemand vom Nairobi Backpackers Hostel abgeholt und ich war schon recht froh, dass wir das vorher reserviert hatten, weil gleich lauter schreiende und winkende Taxifahrer da waren, die uns auch mitnehmen wollten. Das Hostel selbst ist auch ok, mit großem Garten und so. Und mit einer Hausschildkröte. Frühstück ist inklusive und das alles für nur 5, 50 Euro die Nacht. Und das ist wohl noch ein verhältnismäßig teures Hostel im Vergleich zu anderen Städten.

 

Gestern hat uns erstmal ein großer Platzregen empfangen, als wir angekommen sind, aber das war wohl der erste RegenHausschildkröte im Hostel hier seit Wochen. Und jetzt ist es auch wieder schön. Zwar noch nicht richtig heiß, aber T-Shirt und Rock-Wetter. Wenn es heute nachmittag noch schöner wird, dann gehen wir vielleicht an einen Hotelpool, das kann man wohl machen und das kostet auch nur 1, 50 Euro. Momentan sind wir grade in Nairobi unterwegs. Die Stadt scheint mir ziemlich daneben zu sein, überall fahren hupende Kleinbusse durch die Gegend. Und besonders schön ist sie auch nicht, aber interessant ist es schon sehr und es sieht auch ziemlich anders aus, als daheim. Es fühlt sich schon sehr anders an, hier durch die Straßen zu laufen. Aber dass Nairobi nicht New York ist, wussten wir eigentlich auch vorher schon und deswegen bleiben wir ja auch nur noch eine Nacht hier und werden uns dann morgen auf den Weg nach Naivasha machen, das ist etwa 90 km nördlich von Nairobi. Da gibt es den Lake Naivasha, an dem gibt es Hippos. Aber man sollte nicht zu nah an die hingehen, das Nilpferd ist nämlich angeblich das Tier in Afrika, dem die meisten Menschen zum Opfer fallen und erst letzte Woche ist am Lake Naivasha ein Tourist umgekommen, haben sie im Hostel gesagt. Wir werden also Abstand halten.

 

Von Naivasha aus wollen wir dann in den Hell`s Gate National Park und noch in einen anderen, dessen Namen ich mir nie merken kann. Die sollen ganz nett sein und da gibt es auch keine bösen Tiere, sondern nur Zebras und so und deswegen kann man da zu Fuß durch laufen oder mit dem Fahrrad herumfahren.

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