Ooty

Vom versifften Charme Ootys


Von Munnar sind wir also nach Ooty gefahren. Das ist auch noch in den Bergen, sogar noch höher, so auf 2200 Metern. Die Busfahrt da hin war mal wieder der Wahnsinn, wir waren zu 5 auf 4 Sitze gequetscht und Mela hatte noch irgendein fremdes Kind auf dem Schoß und ich die Tasche von irgendjemand anderem. Und es gab den unfreundlichsten Fahrkartenkontrolleur aller Zeiten, einfach unglaublich, der Mann.

 

Aber Ooty war es wert, einfOotyach eine nette Stadt. Nachts war es wirklich frisch und wir haben uns bescheuerte Mützen gekauft, für 10 Rupien kann man sich das ja mal leisten. Auf den ersten Eindruck hin war Ooty völlig verdreckt und verkommen, aber irgendwie hatte es in seiner Versifftheit einen ziemlichen Charme. Es gab keine Touristenattraktionen und deswegen gab es auch absolut Niemanden, der einem etwas andrehen wollte. Man konnte völlig ungestört durch die Straßen laufen, was für uns in Indien ein völlig neues Erlebnis war. Wir waren dann einfach in der Stadt unterwegs und am Nachmittag in einem Park, was auch nett war. Da waren Hunderte von Indern und alle haben ständig Fotos voneinander gemacht. Und Fotos von uns. Ich weiß nicht, auf wie vielen indischen Fotos wir sind, garantiert auf 20 oder mehr. Ständig kommt jemand und fragt, ob er nicht ein Foto mit uns machen könnte, was weiß ich, was die damit wollen. Überhaupt sind und bleiben Inder alle ein wenig seltsam und machen ständig komische Sachen, die man nicht verstehen kann. Aber durchaus liebenswert in ihrer Verschrobenheit. Bis auf diese ständige Rumspotzerei auf den Straßen, da kann ich mich nicht so richtig dran gewöhnen.

 

Nach zwei schönen Tagen in Ooty machen wir uns nun auf nach Mysore, unserer letzten Station.

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